Aktuelle Informationen aus dem Bereich Sozialwesen

 

 

Unsere europäischen Ausbildungspartner erhalten für gute Zusammenarbeit eine Erasmus+ Plakette

Überreichen der Erasmus+ Partnerschafts-Plakette

Auf diesem Bild überreichen die beiden Praktikantinnen Corinna Hüttl (ganz links) und Dana Hielscher (ganz rechts) ihren beiden Praxisanleiterinnen und dem Einrichtungsleiter des Pinocchio-Kindergartens in Sibiu die Erasmus+ Partnerschafts-Plakette. Die Studierenden haben ihre sechs Wochen Praktika während des zweiten Ausbildungsjahres an der Fachschule für Sozialwesen in der rumänischen Einrichtung im Herbst 2019 erfolgreich absolviert und sich mit den Kindern und Erzieherinnen ihrer Gruppen gut angefreundet. Sie kamen mit vielen neuen Eindrücken - sowohl fachlich als auch kulturell - wieder zurück nach Marburg. Der Pinocchio-Kindergarten fördert insbesondere die deutsche Sprache und wird der Käthe-Kollwitz-Schule-Schule auch in den nächsten Jahren als sozialpädagogische Ausbildungsstätte zur Verfügung stehen.

Überreichen der Ausbildungsplakette Erasmus+ in der Sunday's Well Boys National School in Cork

Nelly Winckler kann auf ein interessantes und erfahrungsreiches Sechs-Wochen-Praktikum in der Sunday's Well Boys National School in Cork (Irland) zurückblicken. Seit vielen Jahren schon ist die „B.N.S.“ ein zuverlässiger Partner für Praktikant*innen der Fachschule für Sozialwesen an der Käthe-Kollwitz-Schule. Um auf diese Tatsache hinzuweisen und im Namen unserer Schule einmal „Thank You“ zu sagen, überreichte Nelly der neuen Schulleiterin (principal) der B.N.S. Martina Berry die Erasmus+-Plakette „Ausbildungspartner“. Die B.N.S. ist eine katholische Grundschule für Jungen vom Vorschulalter bis zur sechsten Klasse. Sie ist eine inklusive Schule, die die Fähigkeiten aller Kinder fördern will. Wir hoffen, dass die Studierenden künftiger Generationen der Käthe-Kollwitz-Schule hier ebenso erfolgreich wie Nelly ihr Praktikum absolvieren können. (jr)

 

FSU4 auf der Suche nach Tierspuren im Jugendwaldheim Roßberg

Am 06.11.19 hatte die Natur-Wissen-Schaffen Klasse FSU4 der Fachschule für Sozialwesen die Gelegenheit, zusammen mit Mechthild Klenner vom Jugendwaldheim Roßberg, nach Tierspuren im Wald zu suchen. Nach einer Einführung zu den unterschiedlichen Tierspuren im wohlig-warmen Jugendwaldheim ging es dann in den nahegelegenen Wald. Dort konnten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher hautnah erleben, wie sich die Wahrnehmung ändert, wenn man spezifischen Hinweisen der Natur folgt, auch mussten sie dem zunehmenden Regen trotzen und als Highlight konnte eine Dachsburg mit 16 Ein- bzw. Ausgängen begutachtet werden.

Suchen nach Tierspuren im WaldAuf dem Weg zur Dachsburg

Gemeinsame Erlebnisse in Rumänien: Beruflich und in der Freizeit in Sibiu und der Umgebung unterwegs

Die zwei Praktikantinnen der Fachschule für Sozialwesen, Dana Hielscher und Corinna Hüttl, bekamen während ihres Praktikums in Sibiu / Rumänien in den letzten Tagen Besuch von ihrer Lehrkraft Frau Hüther. Dana und Corinna stellten dabei den Pinocchio-Kindergarten vor und erhielten bei den Reflexionsgesprächen mit den Anleiterinnen nochmals einige wertvolle Hinweise für ihre pädagogische Arbeit mit den Kindern, konnten zugleich ihre bisherigen Erfahrungen reflektieren und fachlichen Austausch praktizieren. Dabei wurden die unterschiedlichen Erziehungsstile, Curricula, das Sprachenlernen (DAZ), Tagesabläufe und Einrichtungsbedingungen, auch Personalschlüssel und Gruppengrößen verglichen - Gemeinsamkeiten und Unterschiede festgestellt. Auch in der Freizeit gab es neue Entdeckungen: Eine der ältesten ehemaligen Kirchenburgen - die Michelsberg-Ruine - haben wir erklommen, das Leben auf dem Land mit Brunnenwasser und selbst gemachten Kirschsaft gekostet und die Innenstadt mit Markt am Fluss Cibin, dem Rathaus und den großen historischen Plätzen kennengelernt. Die vielen Eindrücke bleiben wohl eine schöne Erinnerung .....

Text A.Hüther 23.10.2019

Studierende im Auslandspraktikum in RumänienStudierende im Auslandspraktikum in RumänienDana, Corinna und Frau Hüther

FSO5 - Den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen ...

das konnten die Studierenden der Fachschule für Sozialwesen, die zur Zeit die Ausbildung zum/zur Erzieher/in in Teilzeitform in Kooperation mit Arbeit und Bildung absolvieren, im Jugendwaldheim Roßberg erleben. Bei frischen herbstlichen Temperaturen nahmen sie in der Atmosphäre des Waldes die Geräusche intensiv wahr, sie spazierten virtuell durch die Baumkronen, ertasteten mit verbundenen Augen einen Baum, den sie unter vielen anderen wieder erkannten. Die Studierenden können nun alle Übungen und Spiele mit in ihre Praktikumsstellen nehmen, in denen sie drei Tage in der Woche die fachpraktische Ausbildung absolvieren. Alle Studierenden waren sehr inspiriert durch den Tag und wollen auch in Zukunft noch weitere Angebote wahrnehmen.

Die Studierenden im WaldPilze im roßberger Wald

Angehende ErzieherInnen aus der FSO 2 beim Wilden und Zahmen Kaiser

Regenwanderung in der Nähe von Hinterbärenbad, Kaisertal Foto A. SaalbachBeschwerlicher Weg zum Scharlingerboden Foto A. SaalbachBlick vom Hans-Berger-Haus ins Kaisertal Foto A. Saalbach


Ende September waren 22 angehende ErzieherInnen der Käthe-Kollwitz-Schule im Kaisergebirge bei Kufstein unterwegs. Im Naturschutzgebiet am Ende des Kaisertals liegt das Hans-Berger Haus auf 960 m. Dorthin fährt der Bewegungs- und erlebnispädagogische Schwerpunkt der Fachschule für Sozialwesen seit mehr als 15 Jahren. Nach der vierstündigen Wanderung vom Bahnhof aus, wurden wir, wie immer freudig begrüßt und vorzüglich versorgt.
Bei der erlebnispädagogischen Ausbildungsfahrt waren die Studierenden vor eine Reihe von Herausforderungen gestellt. Sechs Tage unter räumlich engen Verhältnissen in einer Berghütte zu verbringen, stellte hohe Anforderungen an das Miteinander und das Rücksichtnehmen auf andere. Das Wandern im Gebirge, das Auf und Ab und wieder Auf und Ab, teilweise bis auf 1800 Meter, die schmalen und rutschigen Wege - vor allem unter den nassen Witterungsbedingungen, waren für die meisten ungewohnt.
Es war nicht immer leicht mit schmerzenden Füßen und Muskelkater die Wanderungen durchzuhalten. Unterwegs und am Ziel haben wir jedoch die Natur, die wunderbaren Ausblicke, die Ruhe im Wald, die Gemsen im Schnee, den jungen Adler über uns genossen. Wir haben viel gelacht und gesungen, selbst dann noch, als wir tropfnass bis auf die Unterwäsche waren.

Als besonders bedeutsam stellten die Studierenden rückblickend Folgendes heraus:

  • Es ist gut, wenn auch nicht leicht, Herausforderungen anzunehmen und durchzuhalten.
  • Es war eine gute Erfahrung unterstützt zu werden und anderen helfen oder beistehen zu können.
  • Wir haben uns neu kennengelernt, indem wir Anstrengungen und Begeisterung geteilt haben, hat sich unser Zusammengehalt gestärkt.
  • So sind die Studierenden glücklich, erschöpft und gut gerüstet für das anstehende Praktikum aus den Bergen zurück gekehrt.

Andrea Saalbach und Barbara Rosenkötter