aktiv Sozial (-wesen)

Neues über soziale Aktivitäten der Schulgemeinde und aus den Schulformen mit Fachrichtung Sozialwesen

Bücher-Battle in der Buchhandlung - Neue Schätze für das Lesehaus

Das Lesehaus in D008 birgt neue Schätze. Und das sind nicht irgendwelche Bücher - Die Auswahl ist immer noch hartumkämpft! Drei Berichte:

Das Ergebnis der Bücher Battle

Ver.di – Wer gut informiert ist, ist besser dran

Veranstaltung von Ver.di an der Fachschule für Sozialwesen

Frau Kirsten Ideler und Frau Janine Hack beide von der Gewerkschaft Ver.di kamen zu einer Informationsveranstaltung über die soziale und ökonomische Situationder ErzieherInnen in Hessen am 30.11.2018 in die Käthe-Kollwitz-Schule Marburg. Initiiert hatte dies die Lerngruppe des Vertiefungsbereichs Sozialmanagement, die ihre Fragen vorab an die Referentinnen schickte.

Informationsabend am 15. November 2018

Normalerweise sind um 17 Uhr in den Räumlichkeiten der „Käthe-Kollwitz-Schule“ nur noch die Reinigungskräfte und der Hausmeister zu finden. Ein anderes Bild bot sich am vergangenen Donnerstag: Ab 17 Uhr herrschte im Lernhauses B lebhaftes Treiben. Mehr als 100 Jugendliche, die im Sommer 2019 ihren Mittleren Bildungsabschluss erlangen, bevölkerten – zumeist in Begleitung ihrer Eltern – die Flure und Räume, um sich einen Überblick über das vielfältige Bildungsangebot der KKS zu verschaffen. Bereits im Foyer wurden die Interessent*innen von der Schüler*innen-Vertretung begrüßt, die Heißgetränke im KKS-Umweltschutzbecher anboten.

Die Schulleiterin Kerstin Büchsenschütz hieß die Besucher ebenfalls willkommen und half ihnen, den Weg in die richtigen Beratungsräume zu finden. Unter der Gesamtregie von Abteilungsleiterin Helga Meinke hatten die Lehrkräfte mit Unterstützung ihrer Schüler*innen die Räumlichkeiten liebevoll – passend zur jeweiligen Schulform – hergerichtet und sorgten damit für eine ansprechende Atmosphäre. Es waren vor allem die Ergebnisse aus der Unterrichtsarbeit zu sehen.

Vorgestellt wurden die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz, die Fachoberschule Gesundheit und Sozialwesen sowie die Fachschule für Sozialwesen, Schwerpunkt Sozialpädagogik (Erzieherinnenausbildung). Neben den Lehrkräften schlüpften auch einige Schüler*innen in die Berater-Rolle, was die Besucher besonders beeindruckte.

Für einen Vorgeschmack auf das nahende Weihnachtsfest sorgte der "Peru-Basar": Hier wurden kleine Stollen, die Kristina Reissner mit ihren Helfer*innen gebacken hatte, und Weihnachtskarten, die von Schüler*innen der Berufsfachschule unter der Regie von Anette Schmidt gestaltet wurden, zum Verkauf angeboten. Der Erlös ist für das Sozialprojekt der KKS in Chosica (Peru) bestimmt.

Wer an der Informationsveranstaltung nicht teilnehmen konnte, sich aber für die Schulformen interessiert, kann sich an die Abteilungsleiterin Helga Meinke für die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz und die Fachoberschule (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bzw. an Inge Kasper (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) für die Fachschule für Sozialwesen wenden.

Zu Beginn des zweiten Halbjahres (am Donnerstag, 14.02.2019) findet ein weiterer Beratungsabend der Käthe-Kollwitz-Schule unter dem Motto „PerspektivWechsel“ von 17.00 bis 19.00 Uhr im Raum A 15 (Schulgebäude Georg-Voigt-Straße 2) statt.

 

Text und Fotos: Mirjam Wege

Auslandspraktikum der Fachschule für Sozialwesen

2018AuslandspraktikumFSP002Ihren eigenen Horizont und pädagogischen Blick erweiterten 25 Studierende der Fachschule für Sozialwesen, indem sie für ihr sechswöchiges Praktikum die vertraute heimische Umgebung verließen und zur Praxiserkundung in sechs europäische Länder aufbrachen. Von ihren Erfahrungen berichteten sie am 29. November der Schulgemeinde der Käthe-Kollwitz-Schule.

Eine echte Pionierleistung vollbrachten Sophie Baumgardt, Ana Maria Baquerizo Gabbert und Lisa Marie Kaus. Die drei jungen Frauen hatten sich für ihr Auslandspraktikum Island ausgewählt, das erstmals in das Auslandsprojekt aufgenommen wurde. An der „International School of Iceland“ erlebten zwei der Praktikantinnen, dass Inklusion gut gelingen kann. „Es gibt in Island keine Förderschulen, sondern alle besuchen bis zur 10. Klasse eine Schule. Ein umfangreiches Fördersystem ist aber vorhanden“, so Ana Maria Baquerizo Gabbert. „Das Wohlbefinden der Kinder steht im Vordergrund und nicht das Erfüllen eines festen Lehrplans. Die Kinder lernen kritisch zu denken und Aufgaben kreativ zu lösen“, ergänzt Lisa Marie Kaus. Sophie Baumgardt hingegen hospitierte an einer „Spielschule“ in einem sozialen Brennpunkt und erlebte dort, welche Probleme es mit sich bringt, wenn Betreuungskräfte keine professionelle erzieherische Ausbildung erfahren haben. Von dem Land, in dem es sogar ein „Ministerium für Elfen“ und beheizte Gehwege gibt, waren die angehenden Erzieher*innen absolut begeistert. „Die Isländer haben uns sehr herzlich aufgenommen. Meine Denkweise hat sich durch die Zeit dort sehr verändert“, erklärt Ana Maria Baquerizo Gabbert. „Wenn man sechs Wochen an einem anderen Ort lebt, wächst man in seiner Persönlichkeit“, ergänzt Sophie Baumgardt. „Wer für sein Praktikum ins Ausland gehen möchte, der sollte Flexibilität mitbringen, offen sein gegenüber anderen Kulturen und pädagogischen Arbeitsweisen, gute Englischkenntnisse besitzen, eigeninitiativ, selbstsicher und selbstständig sein, aber sich auch nicht davor scheuen, Hilfe zu holen.“

Diese Erfahrung bestätigten auch die anderen Mitschüler*innen der Klasse. „Es war eine grandiose Zeit und man erhält einen ganz neuen Blick auf das eigene Leben, wenn man einmal aus seinem Alltag herauskommt“, sagte Philine Muth, die gemeinsam mit Amina Ahmed, Till Fischer, Ann-Cathrin Gums und Fatma Ünal in der Deutschen Schule Valencia hospitierte. Spanien als Zielort hatten sich auch Roseli Alves de Jesus Kotzur und Sanem-Melissa Ungan ausgewählt, die in der Europäischen Schule Alicante sechs Wochen lang mitarbeiteten.

Davon, dass Schweden im europäischen Raum mit Recht ein Vorreiter der pädagogischen Arbeit ist, überzeugten sich Joshua Backes, Helene Bernhard, Sinan Cetincelik und Rebekka Huber während ihres sechswöchigen Praktikums.

Schnorcheln in der Kontinentalspalte auf der Insel von Feuer und Eis

Island – das Land des Eis, der Vulkane und Geysire. Genau da sind wir jetzt tatsächlich, kaum zu glauben!

Schnorcheln in der Silfra-Spalte